Neurodiversität – Das Opium des Volkes

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Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel erschien ursprünglich auf unserer Partnerseite Mad in the UK am 09.03.2026.

„Es gibt in der britischen Gesellschaft wohl keine besser belegte Tatsache als die des gleichzeitigen Wachstums von modernem Reichtum und Armut. Seltsamerweise scheint dasselbe Gesetz auch in Bezug auf den Wahnsinn zu gelten. Die Zunahme des Wahnsinns in Großbritannien hat mit dem Anstieg der Exporte Schritt gehalten und die Bevölkerungszunahme übertroffen.“

Karl Marx in der New York Daily Tribune 1858. (1)

In den letzten fünfzehn Jahren habe ich den Aufstieg der Neurodiversität sowie der ADHS- und Autismus-Diagnosen miterlebt. Ich habe miterlebt, wie Freund:innen und Bekannte persönlich und auf Facebook über ihre jüngste Diagnose sprachen, zuerst über die ihrer Kinder, nun über ihre eigene. Ich war sprachlos und erstaunt über die Naivität meiner Freund:innen. Dann verspottete ich offen die Konzepte von ADHS, Autismus und Neurodiversität auf Facebook. Ich verlor Facebook-Freund:innen und vielleicht auch echte Freund:innen, als ich die Gültigkeit dieser Diagnosen in Frage stellte, und es spielte keine Rolle, wie höflich ich dies tat.

Ich blieb standhaft und nun, in diesem Blog, untersuche ich, warum sich das Konzept der Neurodiversität durchgesetzt hat.

Um 1992 begann ich, mich mit Psychiatrie auseinanderzusetzen. Ich kaufte Peter Breggins Buch Toxic Psychiatry (2). In dem Buch zerlegt er sowohl psychiatrische Diagnosen als auch medikamentöse Behandlungen. Er zeigt, dass Psychopharmaka schädlich und oft schwer abzusetzen sind. Er zeigt auch, dass man mit etwas Mühe die Notlage der meisten Menschen ohne jegliche Diagnose nachvollziehen kann und dass sie oft durch einfühlsames Verständnis gelindert wird. Ich habe oft genug erlebt, dass beide Aussagen zutreffen.

In Toxic Psychiatry schreibt Breggin über ADHS und Ritalin. Er sagt, Ritalin sei gefährlich und die Diagnose habe keine Gültigkeit. Stattdessen lenkt sie davon ab, die Ursachen für die Not im Leben der Kinder zu betrachten. Er stellt die Fallgeschichte eines Kindes vor, bei dem ADHS diagnostiziert wurde, und vermutet, dass der Junge in Wirklichkeit an DADD leidet – Dad Attention Deficit Disorder (Aufmerksamkeitsdefizitstörung des Vaters) – und dass die Mutter an HADD leidet – Husband Attention Deficit Disorder (Aufmerksamkeitsdefizitstörung des Ehemanns). Er liefert eine psychosoziale Erklärung für die Not des Kindes statt einer medizinischen. Ich habe dies gelesen, bevor ADHS in Großbritannien zu einem weit verbreiteten Begriff wurde; als es hier dann populär wurde, unterschied sich mein Verständnis daher stark von dem der Menschen, die die Diagnose akzeptierten.

Ich habe andere Quellen zu ADHS gelesen, die Breggins Ideen widerspiegeln (3) (4), darunter die Blogs auf dieser Website von Cromby und Johnstone (5). Besonders beeindruckt, aber auch beunruhigt bin ich von den Langzeitstudien, die zeigen, dass Stimulanzien wie Ritalin bei Kindern zu schwerwiegenderen Verhaltensproblemen, schlechteren schulischen Leistungen und schlechteren körperlichen Ergebnissen führen als bei Kindern, die ähnliche Probleme haben, aber keine Medikamente erhalten (6). Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die Langzeitergebnisse bei Erwachsenen anders ausfallen werden.

Eine Diagnose von Autismus oder ADHS zu erhalten, kann oft beruhigend sein. Ähnlich wie wenn man einen Homöopathen oder einen anderen Heilpraktiker aufsucht: Sie stellen einem viele Fragen über sich selbst, hören aufmerksam zu und schlagen dann ein Mittel vor, das zu den „Symptomen“ passt. Ich war einmal bei einem Homöopathen, nachdem ich nach einer sehr schweren Erkältung, die ich mir nach einer Trennung zugezogen hatte, unter chronischer Müdigkeit litt. Ich besuchte auch direkt nach dem Besuch beim Homöopathen eine große Gruppentherapieveranstaltung und meine Erschöpfung verschwand. Es war erstaunlich, aber mit ziemlicher Sicherheit ein Placebo-Effekt.

Anerkannt zu werden für das, was wir sind und womit wir zu kämpfen haben, ist wichtig und kann manchmal alles sein, was wir brauchen, um unser Leben zu ändern und ein guter Homöopath kann das bieten. Eine Untersuchung auf ADHS oder Autismus kann das ebenfalls bewirken, aber ein:e gute:r Berater:in oder ein:e gute:r Freund:in kann das ebenso. Gute Freund:innen, Homöopath:innen und Berater:innen sagen uns hoffentlich nicht, dass wir eine lebenslange Erkrankung haben, die nicht geheilt, sondern nur behandelt werden kann, und sie verschreiben auch keine schädlichen Medikamente.

Das Konzept der Neurodiversität basiert auf sehr schwacher Wissenschaft. Der „Neuro“-Teil ist umstritten, die Hirnforschung ist schwach und inkonsistent und bei der Diagnose wird niemandem das Gehirn gescannt oder getestet. Es ist ein Triumph des Marketings über die Medizin (7).

Warum sind wir als Gesellschaft dann auf den Mythos der Neurodiversität und die massenhafte Verschreibung von Stimulanzien hereingefallen? Ich wende mich der Politik und der Wirtschaft zu, um eine Antwort zu finden.

Der politische und wirtschaftliche Kontext psychiatrischer Diagnosen und Behandlungen

So wie sich die Gesellschaft verändert, verändert sich auch die Psychiatrie.

In den 1970er Jahren war der Nachkriegsboom vorbei. Wir hatten Vollbeschäftigung, starke Gewerkschaften und Inflation, was zu massiven Streikwellen (dem „Winter of Discontent“ in Großbritannien), raschen Regierungswechseln und der Aufnahme eines Kredits bei der Weltbank durch Großbritannien führte. 1979 wurde Margaret Thatcher zur Premierministerin Großbritanniens gewählt und 1980 Ronald Reagan zum US-Präsidenten. Sie leiteten eine neue Form des Kapitalismus ein, den Neoliberalismus, obwohl dieser bereits von James Callaghan, dem Premierminister vor Margaret Thatcher, und Jimmy Carter, dem US-Präsidenten vor Ronald Reagan, vorangetrieben worden war. Sie zerschlugen die Gewerkschaften, verkauften öffentliches Vermögen, um neue Investitionsmöglichkeiten zu schaffen und deregulierten den Bankensektor. Die Fertigungsindustrie begann, das Vereinigte Königreich zu verlassen und verlegte ihre Standorte nach Fernost, insbesondere nach China, da die Produktion dort billiger ist – die Folge war ein massiver Anstieg der Arbeitslosigkeit.

Zwei Psycholog:innen, David Smail und Dorothy Rowe, stellten fest, dass sie in den 1980er Jahren einen Anstieg ihrer Klient:innen verzeichneten, da sowohl die Industrie als auch der staatliche Sektor umstrukturiert wurden. Beide Psycholog:innen schrieben, dass es wichtig sei, den politischen Kontext in ihre Gespräche mit ihren Klient:innen einzubeziehen, damit diese ihr Elend nicht als Selbstverschuldung betrachteten, sondern als Ergebnis unpersönlicher wirtschaftlicher Kräfte.

1987 kam Prozac auf den Markt. Prozac war eine neue Art von Antidepressivum, ein SSRI, ein selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer. Andere ähnliche Medikamente folgten. Der Mythos der Serotonin-Theorie der Depression wurde in der Marketingabteilung eines Pharmaunternehmens erfunden. Dieser Mythos wurde wiederholt widerlegt, aber niemand hörte zu und er verbreitete sich überall (8). Die Hauptwirkung von SSRI besteht darin, Emotionen zu betäuben. Es kann schwer sein, diese Medikamente wieder abzusetzen, sie können die Suizidrate verdoppeln und die Geschlechtsorgane betäuben, manchmal dauerhaft. (9).

Bruce Cohen, ein sozialistischer Kommentator im Gesundheitsbereich, ist der Ansicht, dass es in den 1970er Jahren einen Kampf zwischen Kapital und Arbeit gab, in dem die Arbeiterschaft verlor. Prozac war ein nützliches Instrument, das die Verlierer „beruhigte“, d. h. die Hauptwirkung der Diagnose „Depression“ bestand darin, die Menschen davon abzuhalten, darüber nachzudenken, wie ihnen durch den Vormarsch des Neoliberalismus geschadet wurde und das Medikament betäubte sie gegenüber ihrem Leiden.

Mittlerweile nimmt etwa jeder Sechste im Vereinigten Königreich Antidepressiva ein, obwohl sich gezeigt hat, dass diese nur geringfügig wirksamer sind als Placebo (11). Es gibt unglaublich viele Verlierer.

Seit den 1980er Jahren gibt es noch mehr „Verlierer“. Im Jahr 2008 kam es zu einem Bankencrash, der mit dem Wall-Street-Crash von 1929 vergleichbar war. Die Löhne waren niedrig, aber die Unternehmen mussten verkaufen, und die Deregulierung des Bankensektors ermöglichte es den Menschen, auf Kredit zu leben. Schließlich konnten die Armen die Kredite nicht zurückzahlen, die euphemistisch als „Subprime-Hypotheken“ bezeichnet wurden. Große Banken gingen pleite, Regierungen nahmen massive Kredite auf, um Banken zu retten, die Armen wurden zwangsgeräumt.

Nach dem Crash und der sogenannten Kreditkrise musste das globale Kapital umstrukturiert werden. Der Staat kürzte die Sozialleistungen und die Obdachlosigkeit nahm zu, ebenso wie die Zahl der Null-Stunden-Verträge. Das Sozialleistungssystem wurde zu einem System ritueller Demütigung umgestaltet, das darauf abzielte, die Armen dazu zu bewegen, niedrige Löhne und schlechte Arbeitsbedingungen zu akzeptieren, und immer mehr Frauen wandten sich der Sexarbeit zu, um ihre Rechnungen zu bezahlen (12). Die Ära des Post-Neoliberalismus bricht an, angeführt von Trumps Zöllen.

Es ist einfacher, ein Kind, das in der Schule Schwierigkeiten hat, zu einer psychologischen Untersuchung zu überweisen, als dass die Schule das Kind kennenlernt und den Unterricht an seine Bedürfnisse anpasst. Ich glaube, dass Neurodiversität, ADHS- und Autismus-Diagnosen Mittel sind, um die Bedürfnisse der Kinder und die psychosozialen Ursachen ihres Leidens zu ignorieren. Kinder, die ich kenne und die diese Diagnose haben, stehen vor offensichtlichen Herausforderungen: Scheidung und zerstrittene Eltern, Väter mit Drogenproblemen, Eltern, die eine Vielzahl von Herausforderungen erlebt haben, wie den frühen Verlust ihrer eigenen Eltern, sexuellen Missbrauch in der Kindheit und familiäre Gewalt sowie ungelöste Familienkonflikte – all dies könnte ihre Fähigkeit beeinträchtigen, ihre eigenen Kinder zu erziehen. Möglicherweise stützen sich unterfinanzierte Schulen auf diese Diagnose, um zusätzliche Gelder zu erhalten, vielleicht weil ihnen die Zeit und die Ressourcen fehlen, ihre Schüler kennenzulernen und auf deren Bedürfnisse einzugehen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Ich halte die Verbreitung des Konzepts der Neurodiversität bei Erwachsenen nach dem Crash von 2008 für eine weitere Methode, die ‚Verlierer ruhigzustellen‘ (cooling the losers), während die Wirtschaft umstrukturiert wird. Seit 2015 wird die Politik von Kulturkämpfen dominiert, darunter Black Lives Matter, Me Too und aktuell die Kontroversen um Transsexualität. Sie flammen auf, erlöschen wieder und bewirken wenig. Die Linke hat die Arbeiterklasse fast vollständig ignoriert. Unter diesen Umständen bieten Antidepressiva und Neurodiversität ein gewisses Maß an Trost in dieser immer härter werdenden Welt – genau wie Gin und Laudanum im viktorianischen England.

Was ist unsere Geschichte – Wohin geht es von hier aus?

Die Psychiatrie wird schon so lange kritisiert, wie es sie gibt. Im Jahr 1845 wurde die „Alleged Lunatics Friends Society“ gegründet (13). Ihre Beschwerden ähnelten denen moderner Psychiatrie-Überlebender: unrechtmäßige Inhaftierung, harte Behandlung und ein Diagnosesystem, das keinen Sinn ergab. Es gab schon immer humanitäre Alternativen zur Psychiatrie, wie beispielsweise das York Retreat, das 1796 von einer Quäkerfamilie, den Tukes, als Reaktion auf den Tod eines Quäkers im York Asylum aufgrund brutaler Behandlung gegründet wurde (14). Karl Marx schrieb 1858 in einem Artikel in der New York Daily Tribune über die Psychiatrie: „Es gibt in der britischen Gesellschaft wohl keine besser belegte Tatsache als die des parallelen Wachstums von modernem Reichtum und Armut. Seltsamerweise scheint dasselbe Gesetz auch in Bezug auf den Wahnsinn zu gelten. Die Zunahme des Wahnsinns in Großbritannien hat mit dem Anstieg der Exporte Schritt gehalten und die Bevölkerungszunahme übertroffen.“ (1)

Der Höhepunkt der Bewegung der kritischen Psychiatrie war in Italien in den 1960er- und 1970er-Jahren, wo der Psychiater Franco Basaglia eine Bewegung anführte, die schließlich zur Schließung der meisten Anstalten in Italien führte und erfolgreich gemeindenahe psychiatrische Einrichtungen ins Leben rief, in denen Zwangsbehandlungen kaum vorkommen (15). Basaglia profitierte vom Radikalismus der Neuen Linken der 60er Jahre und wurde von einer starken Linken in Italien unterstützt. Bei der Neuen Linken ging es um die Politisierung der Randgruppen: die Bürgerrechtsbewegung in den USA, die zweite Welle des Feminismus, Schwulenrechte, Antikolonialismus – und dazu gehörte auch die Antipsychiatrie. Die Neue Linke der 1950er–1970er Jahre war eine Reaktion auf die Alte Linke der 1930er–1950er Jahre, die den Stalinismus vertrat – den Glauben an den Sozialismus in einem Land, durchgesetzt durch brutale Regime. Die sowjetische Psychiatrie war brutal und repressiv; Dissidenten wurden eingesperrt und zwangsweise mit starken Beruhigungsmitteln behandelt.

Der Stalinismus war eine Reaktion auf das Scheitern der Zweiten Internationale, die 1889 gegründet wurde und an die Durchsetzung sozialistischer Revolutionen in den zentralen kapitalistischen Ländern glaubte (16). Die Russische Revolution von 1917 war der Höhepunkt der Organisation der Arbeiterklasse, doch ihr folgte rasch die gescheiterte Deutsche Revolution am Ende des Ersten Weltkriegs (17). Diese gescheiterte Revolution in Deutschland ließ Russland isoliert zurück, weshalb sich der Stalinismus entwickelte; doch Sozialismus in einem Land konnte niemals von Dauer sein – der Kapitalismus ist international und der Sozialismus muss es ebenfalls sein, um zu überleben. Die Geschichte des 20. Jahrhunderts handelt vom Scheitern der sozialistischen Bewegung, das in der Niederschlagung der Revolution in Deutschland gipfelte.

Die Linke erlebte im 20. Jahrhundert einen Rückschritt und uns ist nur noch ein Überbleibsel der Antipsychiatrie und der Bewegung der Psychiatrie-Überlebenden geblieben. Diese ist zwar gut erforscht, bewirkt aber wenig.

Mein Fazit ist, dass die Psychiatrie untrennbar mit dem Kapitalismus verwoben ist und dass eine erfolgreiche Bewegung der kritischen Psychiatrie und der Psychiatrie-Überlebenden sehr wohl von einer erneuerten proletarischen Bewegung für den Sozialismus abhängen könnte. Eine starke sozialistische Bewegung bietet Menschen in prekären Verhältnissen echte Unterstützung. Dies verringert die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich schädlichen Diensten zuwenden und könnte die Menschen zudem über die Gefahren der traditionellen Psychiatrie aufklären. Ökonomisch egalitärere Länder nehmen ihre psychiatrischen Dienste seltener in Anspruch, mit einer geringeren Anzahl sowohl an freiwilligen Patienten als auch an jenen, die zur Nutzung gezwungen werden. Wirtschaftliche Gleichheit hängt davon ab, wie gut die Arbeiterklasse organisiert ist. Die Linke ist fast tot (18), aber an einigen wenigen Stellen existiert die Saat für eine Solidarität der Arbeiterklasse. Ich verweise auf die Campaign for a Socialist Party in den USA (19) (20), die Mietergewerkschaften, Widerstand gegen die Einwanderungsbehörde ICE und verschiedene Projekte der gegenseitigen Hilfe in diversen Städten der USA organisiert hat, sowie auf ihre Partnerorganisation, die KSP in Deutschland (21), das Class Work Project im Vereinigten Königreich (22) und D. Hunters Berichte über gegenseitige Hilfe der Arbeiterklasse in britischen Sozialbausiedlungen (23) – alles Beispiele für die Solidarität der Arbeiterklasse. Ich denke, die kritische Psychiatrie und die Bewegungen der Psychiatrie-Überlebenden können ein entscheidender Teil davon sein. Ob diese Projekte zu echten und mächtigen Bewegungen heranwachsen, wird erst die Zeit zeigen.

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  1. https://www.marxists.org/archive/marx/works/1858/08/20.htm
  2. https://harpercollins.co.uk/products/toxic-psychiatry-peter-breggin?variant=32552342487118
  3. https://www.madintheuk.com/2020/11/insane-medicine-chapter-3-the-manufacture-of-attention-deficit-hyperactivity-disorder-adhd-part-1/
  4. https://www.worldscientific.com/worldscibooks/10.1142/12752?srsltid=AfmBOoq-EeIDyPDk3iHiRbrx01_mOBXg2rBnxCVlHATxJAuJWHLedXM5#t=aboutBook
  5. https://www.madintheuk.com/2024/12/part-1-neurodiversity-what-exactly-does-it-mean/
  6. https://www.madintheuk.com/2020/11/insane-medicine-chapter-3-the-manufacture-of-adhd-part-2/
  7. https://research.birmingham.ac.uk/en/publications/the-problem-with-neurodiversity/
  8. https://www.nature.com/articles/s41380-022-01661-0
  9. https://www.madinamerica.com/2023/05/critical-psychiatry-textbook-chapter-8-part-one/
  10. https://www.madinamerica.com/2017/03/psychiatric-hegemony-marxist-theory-mental-illness/
  11. https://pharmaceutical-journal.com/article/news/antidepressant- prescribing-increases-by-35-in-six-years
  12. https://www.theguardian.com/commentisfree/2019/oct/26/a-welfare-system-that-drives-mothers-into-prostitution-is-not-a-safety-net
  13. https://en.wikipedia.org/wiki/Alleged_Lunatics%27_Friend_Society
  14. https://en.wikipedia.org/wiki/The_Retreat
  15. https://www.versobooks.com/en-gb/products/79-the-man-who-closed-the-asylums?srsltid=AfmBOopUKrnyh9DlOdBqGJwslGZhrV5t-aHc9jeICHC3bTTA-niHPJ-i
  16. https://en.wikipedia.org/wiki/Second_International
  17. https://www.youtube.com/watch?v=qFLDv4NO8xE
  18. https://platypus1917.org/about/the-left-is-dead-long-live-the-left/
  19. https://www.sublationmag.com/post/socialist-unity
  20. https://campaignforasocialistparty.substack.com/
  21. https://kampagnesozialistischepartei.de/
  22. https://theclassworkproject.com/about-us/
  23. https://dhunterorganising.substack.com/

Mad in Deutschland veröffentlicht Blogbeiträge einer vielfältigen Gruppe von Autor:innen. Diese Beiträge sollen zur Diskussion über Psychiatrie und ihre Behandlungsmethoden in Deutschland anregen. Die geäußerten Meinungen sind die der Autor:innen.

John Hoggett
John Hoggett
John Hoggett ist ein in Reading lebender Künstler, Autor und Aktivist, der bereits sein halbes Leben lang das System der psychischen Gesundheitsversorgung beobachtet, kommentiert und aktiv mitgestaltet.

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