Akathisie ist eine unerwünschte Arzneimittelwirkung (UAW), die durch über 100 verschiedene Arzneimittel ausgelöst werden kann – vor allem durch Antidepressiva und Neuroleptika, aber auch durch bestimmte Antibiotika, Antihypertensiva und andere Medikamente. Besonders am Anfang einer Einnahme und bei jeder Dosisänderung kann eine Akathisie auftreten. Außerdem wird sie häufig im Zusammenhang mit dem Absetzen bzw. einer Dosisreduktion bei diesen Medikamente beobachtet. Die deutschen S3 Leitlinien „Schizophrenie“ weisen mehrfach auf Akathisie, ausgelöst durch Neuroleptika, hin. Dort heißt es auf Seite 88:
„Die Akathisie ist von besonderer klinischer Bedeutung, da sie mit einem erhöhten Risiko einer Suizidalität assoziiert ist“.
Im Gegensatz dazu wird Akathisie in den aktuellen S3-Leitlinien „Unipolare Depression“ bislang nicht thematisiert. Angesichts der Tatsache, dass in den Fachinformationen sämtlicher SSRI- und SNRI-Antidepressiva sowie auch von Mirtazapin ausdrücklich auf das mögliche Auftreten einer Akathisie hingewiesen wird, erscheint dies aus unserer Sicht als relevantes Defizit. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat im Rahmen eines Risikobewertungsverfahrens vom 25. April 2007 angeordnet, dass in den Fachinformationen aller SSRI-Antidepressiva sowie von Venlafaxin ein einheitlicher Warnhinweis zur Akathisie aufgenommen werden muss. In dem offiziellen Dokument heißt es wörtlich:
Akathisie/psychomotorische Unruhe: Die Anwendung von /…/ wurde mit der Entwicklung von Akathisien in Verbindung gebracht, die charakterisiert sind durch eine subjektiv unangenehme oder als quälend erlebte Ruhelosigkeit und Notwendigkeit sich zu bewegen, oft zusammen mit einer Unfähigkeit still zu sitzen oder still zu stehen. Dies tritt am ehesten während der ersten Behandlungswochen auf. Für Patient:innen, bei denen solche Symptome auftreten, kann eine Dosiserhöhung schädlich sein.
Ein Nichterkennen von Akathisie als neurologisch (also organisch) bedingte unerwünschte Arzneimittelwirkung kann zu Fehldiagnosen und unangemessenen Therapieentscheidungen führen. Dies kann gravierende Folgen für die Betreffenden haben, da – wie in den Fachinformationen ausdrücklich betont – Dosiserhöhungen schädlich sein können und das Risiko für Suizid erhöhen.
Auf dieser Seite möchten wir auf das Wesen und die möglichen Gefahren der Akathisie aufmerksam machen. Unser Anliegen ist es, dass diese unerwünschte Arzneimittelwirkung in der psychiatrischen Versorgung – insbesondere auch beim Einsatz und beim Absetzen von Antidepressiva – stärkere Beachtung findet.
Die folgenden Inhalte stammen von der gemeinnützigen (non-profit) Organisation Akathisia Alliance for Education and Research. Sie wurden mit freundlicher Genehmigung ins Deutsche übersetzt und an manchen Stelle leicht überarbeitet und ergänzt.
Auf den Unterseiten finden Sie zusätzliche Informationen für spezielle Personengruppen:
- Informationen für Betroffene
- Informationen für Angehörige und Freund:innen
- Informationen für medizinisch Tätige
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Das ist Akathisie
- Anzeichen und Symptome
- Fehldiagnosen
- Arten von Akathisie
- Ursache/Pathophysiologie
- Angst vs. organischer oder „chemischer Terror“
- Beschreibung von Betroffenen
- Suizidalität aufgrund von Akathisie vs. Depression
- Literatur
Einleitung
Akathisie ist eine äußerst belastende neurologische Störung, die meist zu schwerer Unruhe, Bewegungsunruhe und einem überwältigenden Gefühl der Angst führt. Sie tritt in erster Linie als unerwünschte Arzneimittelwirkung von Medikamenten oder als Entzugssyndrom auf und ist so quälend, dass sie zum Suizid führen kann. Akathisie ist weitaus häufiger als bisher angenommen und wird auch heute noch gefährlich unterschätzt, zu selten diagnostiziert und zu selten gemeldet13.
„Akathisie hat zwei Seiten. Die eine ist die äußerlich beobachtbare Unruhe, die andere, viel wichtigere Seite ist jedoch ein außergewöhnlicher Zustand entsetzlicher Qual, die von Innen kommt.“ ~ Dr. Joseph Glenmullen
Akathisie ist ein Notfall, der Suizidprävention erfordert
Seit 2018 sind mindestens 100 Mitglieder einer Akathisie-Selbsthilfegruppe durch Suizid ums Leben gekommen. Tausende Menschen in Selbsthilfegruppen kämpfen heute um ihr Leben. Dennoch wissen die meisten Ärztinnen und Ärzte wenig bis gar nichts über Akathisie.
„Akathisie wird von Ärzt:innen häufig übersehen oder falsch diagnostiziert“ (Demir, Sancaktar, Altindag, 2021).6
„Akathisie wird im Allgemeinen zu selten diagnostiziert oder falsch diagnostiziert“ (Lohr et al., 2015).5
„Das Versäumnis, Akathisie richtig zu erkennen, kann katastrophale Folgen haben, da eine zunehmende Schwere der Akathisie mit dem Auftreten und/oder der Verschlimmerung von Suizidgedanken, Aggressionen und Gewalt in Verbindung gebracht wird“ (Salem et al., 2017).13
„Ich entwickelte dieses Syndrom namens Akathisie. Die Erfahrung war unerträglich schrecklich. Es gab viele Momente, sehr viele Momente, in denen es besser gewesen wäre, einfach nicht da zu sein.“ ~ Dr. Jordan B. Peterson
Das ist Akathisie
Akathisie ist eine äußerst belastende neurologische Störung, die meist zu schwerer Unruhe, Bewegungsunruhe und einem überwältigenden Gefühl der Angst führt. Sie ist so quälend, dass sie zu impulsiven Suizid- und Gewalttaten führen kann1,2 und vermutlich auch bei bestimmten Massenerschießungen eine Rolle gespielt hat3,4.
Obwohl der griechische Begriff „Akathisie” frei übersetzt „Unfähigkeit zu sitzen” bedeutet und als Bewegungsstörung klassifiziert wird, „kann sie sich als rein subjektive klinische Beschwerde ohne offensichtliche Bewegungsstörungen äußern”.5 Daher kann Akathisie nicht allein aufgrund des Fehlens sichtbarer Anzeichen ausgeschlossen werden. In Selbsthilfegruppen wird deutlich, dass dies der Hauptgrund dafür sein könnte, dass Akathisie „im Allgemeinen unterdiagnostiziert oder falsch diagnostiziert wird”. 5
Akathisie kann bei Parkinson, traumatischen Hirnverletzungen und anderen neurologischen Störungen auftreten, ist jedoch meist eine Nebenwirkung von Medikamenten oder ein Entzugssyndrom. Am häufigsten wird sie mit Antipsychotika, Antidepressiva, Antibiotika und Medikamenten gegen Übelkeit in Verbindung gebracht, jedoch ist die Liste der Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel, die sie verursachen können, sehr lang. Akathisie tritt auch häufig beim Entzug von Benzodiazepinen auf, insbesondere wenn diese nach langfristiger Einnahme zu schnell abgesetzt werden. Sie kann auch durch den Entzug von Opioiden, Kokain, Amphetaminen und anderen ähnlichen Drogen verursacht werden.
Akathisie tritt am häufigsten beim Beginn, beim Absetzen oder bei der Anpassung der Dosierung auf. Das plötzliche Absetzen von Psychopharmaka führt häufig zu Akathisie, insbesondere nach langfristiger Einnahme.
Anzeichen und Symptome
WICHTIG: Wie oben erwähnt, bedeutet der Begriff „Akathisie” zwar wörtlich „Unfähigkeit zu sitzen”, doch sind nicht immer übermäßige Bewegungen vorhanden. Da die subjektiven (unsichtbaren) Symptome die „gefährlichsten” sind7 und zu Suizid führen können, ist es entscheidend, Akathisie nicht einfach deshalb auszuschließen, weil keine sichtbaren Anzeichen vorliegen.
Die Symptome, die am häufigsten mit Akathisie in Verbindung gebracht werden, sind folgende:
- Intensive körperliche Unruhe mit dem Bedürfnis nach ständiger Bewegung (z. B. Auf- und Abgehen, Schaukeln, Beinschaukeln, Fußtippen, Gewichtsverlagerung von einem Bein auf das andere usw.)
- Ein überwältigendes Gefühl der Angst, das organisch oder „chemisch“ ist und viel stärker ist als jede zuvor bestehende Angst
- Extreme Unruhe mit dem Gefühl, „außer Kontrolle“ zu sein
- Ein Gefühl, das oft als „aus der Haut fahren wollen” beschrieben wird
- Rastlose Gedanken mit gehetzter oder schneller Sprache
- Suizidale und/oder gewalttätige Impulse
- Monophobie/Trennungsangst (das Bedürfnis, sich jederzeit in der Nähe von „sicheren” Menschen aufzuhalten)8,9
- Agoraphobie (das Bedürfnis, sich jederzeit an „sicheren” Orten aufzuhalten)10
- Subjektive körperliche Empfindungen wie „elektrische Schläge“, Summen, Vibrieren, Brennen oder ein vibrierendes Gefühl, Insekten, die unter der Haut krabbeln, Brennen usw.
- Depersonalisation-Derealisation – Gefühl der Entfremdung vom eigenen Körper, als würde man ihn von außen beobachten, oder das Gefühl, dass die Welt unwirklich ist, ähnlich wie in einem Traum/Albtraum.11,12
- Vokale Tics (Räuspern, Schnüffeln, Grunzen usw.)
- Nicht-suizidale Selbstverletzung (z. B. Schlagen, Schneiden)
- Schlaflosigkeit
- Überempfindlichkeit gegenüber Licht und Geräuschen
Fehldiagnosen
Akathisie wird häufig falsch diagnostiziert als:
- Verschlimmerung einer bereits bestehenden psychischen Erkrankung
- Auftreten einer neuen psychischen Erkrankung
- Funktionelle neurologische Störung (Konversion, Somatisierung, psychogen usw.)
- Akute Psychose
- Agitierte Depression
- Psychomotorische Unruhe
- Generalisierte Angststörung
- Panikstörung
- Restless-Legs-Syndrom
- Borderline-Persönlichkeitsstörung
- Bipolare Störung
- ADD/ADHS
Arten von Akathisie
Akathisie kann hinsichtlich ihrer Dauer klassifiziert werden:
- Akute Akathisie – dauert weniger als sechs Monate
- Chronische Akathisie – Symptome bestehen länger als sechs Monate, können jedoch milder sein als zu Beginn
Und je nach Art des Auftretens (Salem et al., 2017)13:
- Akute Akathisie – entwickelt sich innerhalb von Stunden oder Tagen nach Beginn, Absetzen oder Änderung der Dosis eines Medikaments
- Spätakathisie – Symptome entwickeln sich mehr als drei Monate nach Beginn, Absetzen oder Änderung der Dosis eines Medikaments
- Entzugs- oder Rebound-Akathisie – Symptome treten bei Absetzen oder Verringerung der Dosis auf, in der Regel innerhalb von sechs Wochen (Qureshi, Cervantes, 2007; Sachdev, 1995)14,15
- Interdosis- oder End-of-Dosis-Akathisie – Symptome treten auf, wenn die Wirkung einer Medikamentendosis nachlässt, und klingen mit der nächsten Dosis wieder ab
Ursache/Pathophysiologie
Eines der zentralen Ziele der Akathisia Alliance ist es, die genaue Ursache oder Pathophysiologie der Erkrankung aufzuklären – solange diese nicht besser verstanden ist, bleiben Behandlung und Prävention problematisch. Obwohl Forschende die genaue biologische Ursache der Akathisie nicht kennen, erklärt eine aktuelle Hypothese sie mit einer Dysregulation innerhalb der dopaminergen, cholinergen und/oder serotonergen Systeme (Salem et al., 2017).13
Angst vs. organischer oder „chemischer“ Terror
Jennifer erklärt den wesentlichen Unterschied zwischen Angst und dem organischen oder „chemischen“ Terror der Akathisie.
Beschreibungen von Betroffenen
Auf die Frage, wie sie Akathisie beschreiben würden, gaben die Betroffenen die folgenden sehr ähnlichen Analogien an:
„Nehmen Sie alle schrecklichen Gefühle, die Sie jemals in Ihrem Leben hatten, auf einmal. Multiplizieren Sie diese nun mit 200, direkt in Ihrem Bauch. Das Gefühl „Meine Mutter ist gerade gestorben, ebenso wie meine Katze, und meine Frau hat mich für meinen besten Freund verlassen”. Und obendrein? Ein Gefühl von Terror, Panik, Angst, als ob Sie in einem Horrorfilm LEBEN und etwas tun müssen, sonst sterben alle, die Sie lieben, SIE sterben – und Sie haben keine Ahnung, was dieses „Etwas“ ist. So krank vor Schmerzen, verursacht durch diese neurologische Erkrankung… so krank, dass Sie kaum etwas essen können. So fühlt sich der Schmerz der Akathisie an. So empfinde ich es, und unzählige andere, die es erleben oder erlebt haben, empfinden es genauso.“ ~ J.A. Carter-Winward
„Ich bin unglaublich ängstlich und fast vollständig von einem Gefühl der Angst vor einer drohenden Gefahr und/oder Gefahr eingenommen. Sogar das fühlt sich körperlich an, was ich weiß, dass es keinen Sinn ergibt, aber ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll. Ich möchte schreien und brüllen und meinen Kopf gegen die Wand schlagen und mich selbst erstechen und weinen. Vorhin habe ich darüber nachgedacht, zur Tankstelle zu gehen, um brennbare Flüssigkeit zu kaufen, um mich selbst in Brand zu setzen. Das ist vielleicht extrem, aber auf eine Weise, die ich nicht erklären kann, scheint mir sogar die unbeschreibliche Qual des Verbrennens vorzuziehen zu sein gegenüber dem unbeschreiblichen „Etwas“ von diesem Zustand.“ ~ Anonym
„Es ist blanker Terror, als würde ich in Brand gesteckt oder ohne Fallschirm aus einem Flugzeug geworfen werden.“ ~ Laurie U
„Ein endloses Verlangen zu sterben (oft auf die grausamste Weise, die man sich vorstellen kann), [ein Bedürfnis], dem endlosen Gefühl des Erstickens in deinem Körper zu entkommen, und das verdorbene Bedürfnis nach spontaner Selbstentzündung, das dich davon abhalten könnte, mit einem Messer die Haut von deinem Körper zu schälen.“ ~ Robert B
„… als würde man lebendig begraben“ ~ Jackie R
„… als würde mir die Haut vom Körper abgezogen, wenn meine Haut in mir wäre. Es ist praktisch unmöglich zu beschreiben, aber es gibt kein anderes Gefühl, das diesem gleicht, und es gibt kein schlimmeres Gefühl als dieses.“ ~ Alexandra
„… als würde ich mit einer Waffe bedroht und müsste zusehen, wie meine Kinder über den Grand Canyon baumeln“ ~ Jill S
„… als wäre ich in einer Kiste gefangen und könnte nicht herauskommen, während ich meine Babys um Hilfe schreien höre, während sie gefoltert und getötet werden.“ ~ Cate K
Suizidalität aufgrund von Akathisie vs. Depression
„Die Suizidalität bei Akathisie unterscheidet sich deutlich von der Suizidalität bei Depressionen. Wenn Menschen diese Nebenwirkung haben, sagen sie Ihnen, dass sie sich töten wollen, um dieser starken inneren Unruhe zu entkommen. Sie haben das Gefühl, aus ihrer Haut fahren zu wollen, von einem Gebäude springen oder sich erhängen zu wollen. Wenn Menschen depressiv sind, fühlen sie sich hoffnungslos, hilflos und wertlos, und das ist es, wovon sie Ihnen erzählen, dass sie dem entkommen wollen. Das sieht ganz anders aus.“ ~ Joseph Glenmullen, M.D.
Der Bestsellerautor David Foster Wallace starb 2008 durch Suizid. Laut seiner Witwe Karen Green hatte er 31 Jahre lang das Antidepressivum Nardil (Phenelzin) eingenommen, als ihm sein Arzt 2007 riet, die Einnahme abzubrechen. Sie erinnerte sich, dass er schnell sehr labil wurde und „vor Angst außer sich war“, bevor er 2008 Suizid beging.16 Obwohl David zum Zeitpunkt seines Todes keine offizielle Diagnose für Akathisie hatte, beschreibt er in seinem Bestseller „Infinite jest: a novel17“ (Unendlicher Spaß: Ein Roman) den Unterschied zwischen Suizid aufgrund von Akathisie und Suizid aufgrund von Depressionen:
„Die sogenannte „psychotisch depressive“ Person, die versucht, sich das Leben zu nehmen, tut dies nicht aus „Hoffnungslosigkeit“ oder einer abstrakten Überzeugung heraus, dass die Vor- und Nachteile des Lebens nicht zusammenpassen. Und sicherlich auch nicht, weil der Tod plötzlich attraktiv erscheint. Die Person, deren unsichtbare Qualen ein unerträgliches Ausmaß erreichen, wird sich das Leben nehmen, genauso wie eine eingeschlossene Person schließlich aus dem Fenster eines brennenden Hochhauses springen wird. Machen Sie sich keine falschen Vorstellungen über Menschen, die aus brennenden Fenstern springen. Ihre Angst vor dem Sturz aus großer Höhe ist immer noch genauso groß wie die, die Sie oder ich empfinden würden, wenn wir spekulativ am selben Fenster stehen und nur die Aussicht genießen würden; d. h. die Angst vor dem Sturz bleibt unverändert. Die Variable ist hier die andere Angst, die Flammen des Feuers: Wenn die Flammen nah genug kommen, wird der Sturz in den Tod zur etwas weniger schrecklichen der beiden Ängste. Es ist nicht der Wunsch zu fallen, sondern die Angst vor den Flammen. Und doch kann niemand unten auf dem Bürgersteig, der nach oben schaut und „Nicht!“ und „Halte durch!“ ruft, den Sprung verstehen. Nicht wirklich. Man müsste selbst einmal gefangen gewesen sein und die Flammen gespürt haben, um eine Angst zu verstehen, die weit über die Angst vor dem Fallen hinausgeht.“
Literatur
1. Shear, M. K., Frances, A., & Weiden, P. (1983). Suicide associated with akathisia and depot fluphenazine treatment. Journal of clinical psychopharmacology, 3(4), 235–236. https://doi.org/10.1097/00004714-198308000-00006; Volltext auf akathisiaalliance.org
2. Schulte, J. (1985). Homicide and suicide associated with akathisia and haloperidol. The American Journal of Forensic Psychology, 6(2), 3–7. http://www.safetylit.org/citations/index.php?fuseaction=citations.viewdetails&citationIds[]=citjournalarticle_81731_1
3. Lucire, & Crotty, C. (2011). Antidepressant-induced akathisia-related homicides associated with diminishing mutations in metabolizing genes of the CYP450 family. Pharmacogenomics and Personalized Medicine, 65. doi: 10.2147/pgpm.s17445
4. Spingola, D. (2015). Screening Sandy Hook: causes and consequences. Bloomington, IN: Trafford Publishing.
5. Lohr, J. B., Eidt, C. A., Abdulrazzaq Alfaraj, A., & Soliman, M. A. (2015). The clinical challenges of akathisia. CNS spectrums, 20 Suppl 1, 1–16. https://doi.org/10.1017/S1092852915000838
6. Demir, B., Sancaktar, M., & Altindag, A. (2021). Lithium-Induced Treatment-Resistant Akathisia: A Case Report and Literature Overview. Clinical neuropharmacology, 44(3), 112–113. https://doi.org/10.1097/WNF.0000000000000453
7. Akathisia Alliance for Education and Research. (2019, August 26). Akathisia is Torture [Video]. YouTube. https://www.youtube.com/watch?v=_6eix3cdwoU
8. Forrest, D. V., Fahn, S. (1979) Tardive Dysphrenia and Subjective Akathisia. Journal of Clinical Psychiatry, 40(4):206
9. Atbasoglu, E. C., Schultz, S. K., Andreasen, N. C. (2001) The Relationship of Akathisia with Suicidality and Depersonalization Among Patients with Schizophrenia. Journal of Neuropsychiatry and Clinical Neurosciences, 2001;13(3):336-41
10. Anfinson T. J. (2002). Akathisia, panic, agoraphobia, and major depression following brief exposure to metoclopramide. Psychopharmacology bulletin, 36(1), 82–93.
11. Glenmullen, J. (2006). The antidepressant solution: A step-by-step guide to safely overcoming antidepressant withdrawal, dependence, and “addiction”. New York, NY: Free Press.
12. Atbasoglu, E. C., Schultz, S. K., Andreasen, N. C. (2001) The Relationship of Akathisia with Suicidality and Depersonalization Among Patients with Schizophrenia. Journal of Neuropsychiatry and Clinical Neurosciences, 2001;13(3):336-41
13. Salem, H., Nagpal, C., Pigott, T., & Teixeira, A. L. (2017). Revisiting Antipsychotic-induced Akathisia: Current Issues and Prospective Challenges. Current neuropharmacology, 15(5), 789–798. https://doi.org/10.2174/1570159X14666161208153644
14. Qureshi, S., Cervantes, L. (2007). Unhappy feet: one woman’s severe akathisia. Current Psychiatry, 6(10). Retrieved from https://mdedge-files-live.s3.us-east-2.amazonaws.com/files/s3fs-public/Document/September-2017/0610CP_Cases.pdf; Zugriff über https://www.mdedge9-ma1.mdedge.com/psychiatry/article/62882/unhappy-feet-one-womans-severe-akathisia?channel=47 möglich (03.11.2025)
15. Sachdev, P. (1995). The Epidemiology of Drug-induced Akathisia: Part II. Chronic, Tardive, and Withdrawal Akathisias. Schizophrenia Bulletin, 21(3), 451–461. doi: 10.1093/schbul/21.3.451; Zugriff über https://academic.oup.com/schizophreniabulletin/article/21/3/451/1943950 möglich (03.11.2025)
16. Adams, T. (2011). Karen Green: ‘David Foster Wallace’s suicide turned him into a “celebrity writer dude”, which would have made him wince.’ The Observer. Retrieved from https://www.theguardian.com/books/2011/apr/10/karen-green-david-foster-wallace-interview
17. Wallace, D. F. (1996). Infinite jest: a novel. Boston: Little, Brown