Als Ärztin fühlte ich mich gezwungen, einer EKT zuzustimmen – das hat fast mein Leben ruiniert

[anmerkung_redaktion]

Obwohl ich überlebt habe, bin ich von meinen Erfahrungen mit der EKT zutiefst erschüttert.

Auf Mad in the UK/Mad in America wurden mehrere ausgezeichnete Blogs veröffentlicht, in denen die Ergebnisse der größten internationalen Umfrage unter EKT-Patient:innen zu ihren Erfahrungen zusammengefasst sind (1.). Ich habe jeden dieser Beiträge mit großem Interesse gelesen, war jedoch zutiefst entsetzt, als ich durch die Berichte neue Erkenntnisse über meine eigene gelebte Erfahrung gewann.

Zwischen 1995 und 2001 unterzog ich mich über 100 EKT-„Behandlungen” und Ende 2006 weiteren 10 bis 12 „Behandlungen” innerhalb von sechs Monaten.

Als ich zum ersten Mal psychiatrische Patientin wurde, war ich Assistenzärztin. Ab Ende 1994 und über Jahre hinweg sorgte mein medizinischer Hintergrund eher dafür, dass ich dem biomedizinischen Modell der Psychiatrie umso mehr verfallen war – ich glaubte alles, was mir die Psychiater sagten. Sie waren Spezialisten auf ihrem Gebiet, Ober- und Chefarztkolleg:innen; ich respektierte sie und schenkte ihren Behauptungen Glauben, wenn sie sagten, dass ich „EKT brauchte“, dass es „mein Leben gerettet habe“ und dass der „Gedächtnisverlust eine gute Sache sei“. Man sagte mir, ich sei eine der kränksten Patientinnen, die ihnen je begegnet wären, und litt unter einer „therapieresistenten Depression“.

Heute bestreite ich all diese Behauptungen rigoros.

Es stimmt zwar, dass ich tatsächlich sehr, sehr krank wurde. Mir ging es extrem schlecht, aber heute bin ich davon überzeugt, dass all das eine direkte Folge der vielen psychiatrischen „Behandlungen“ war, die mir aufgezwungen wurden – nachdem ich auf das erste Antidepressivum (Prozac), das mir je verschrieben wurde, mit Suizidgedanken reagiert hatte. Innerhalb von 24 Stunden nach meiner ersten Aufnahme auf eine psychiatrische Station überredete man mich, dass ich EKT bräuchte. Man sagte mir, dass ich dadurch viel schneller gesund werden würde als durch Medikamente allein.

Ich war furchtbar verzweifelt, völlig verwirrt und wollte unbedingt nach Hause zurück. Entgegen meiner besseren Einsicht stimmte ich der EKT zu. Schon die allererste „Behandlung“ war das erste Anzeichen für ernsthafte Probleme. Ich blieb gelähmt zurück – eine Folge des Muskelrelaxans Suxamethonium, das mir als Teil der Narkose für die EKT verabreicht wurde. Ich musste manuell mit einem Beatmungsbeutel beatmet werden, bis mein Körper es schaffte, das Medikament abzubauen. Es stellte sich heraus, dass ich einen seltenen genetischen Mangel an dem Enzym habe, das der Körper zum Abbau von Suxamethonium benötigt. Doch trotz der anhaltenden Risiken hielt dies die wiederholten EKT-Behandlungen nicht auf.

Ich blicke jetzt mit Entsetzen zurück. Warum haben sie nicht einfach aufgehört? Warum habe ich nicht einfach „Nein“ gesagt?

Mir ist klar, dass es mir sehr schwer fällt, mich genau an das Geschehene zu erinnern. Meine Erinnerungen an die Zeit, in der ich die EKT erhielt, sind definitiv lückenhaft. Ich weiß nicht, was ich nicht weiß. Das ist das Problem: Ich kann mich heute nicht einmal mehr wehren, weil ich schlichtweg nicht in diese Zeit zurückkehren kann – die Erinnerungen existieren einfach nicht. Man hat mich dem Gaslighting ausgeliefert und meine Patientenakte schenkt dem wenigen, an das ich mich bezüglich meiner Erfahrungen mit der EKT noch erinnern kann, keinerlei Glauben.

Ich weiß jedoch sicher, dass ich während der Jahre, in denen ich die EKT erhielt, wichtige, wertvolle und heilsame Familienerinnerungen verloren habe – doch ich weiß nur von dem Gedächtnisverlust bei ganz bestimmten Familienereignissen wie Geburtstagen und Hochzeiten, weil es unmöglich ist zu sagen, was sonst noch alles gelöscht wurde. Die Psychiater sagten, mein Gedächtnisverlust sei eine gute Sache, aber sie sagten nicht, warum – abgesehen von ihrer allgemeinen paternalistischen Ansicht, dass es Zeiten während meiner „Krankheit“ gäbe, die man „am besten vergisst“.

Erst Jahrzehnte später, als ich Mitpatient:innen traf, die mit mir im Krankenhaus waren, entdeckte ich, dass ich auch Erinnerungen an Menschen verloren hatte. Eine solche Freundin kannte mich gut. Jahre später ist es trotz aller erdenklichen Gedankenstützen so, als ob sie in meinem früheren Leben, während ich die EKT bekam, nicht existiert hätte. Das gleiche Phänomen habe ich umgekehrt bei einer anderen Freundin erlebt, die mich nach der EKT nicht mehr erkannte oder kannte. Wir mussten ganz von vorne anfangen. Welches Recht hatten die Psychiater zu entscheiden, ob der Verlust meines Gedächtnisses eine gute Sache war oder nicht?

Offenbar habe ich Einwilligungserklärungen unterschrieben, aber in was genau habe ich da eingewilligt? Ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, sie unterschrieben zu haben, geschweige denn, dass ich über die Nebenwirkungen aufgeklärt wurde. Ich erinnere mich jedoch daran, dass man mir immer wieder versicherte, die EKT sei eine gute Sache und sie würde helfen. Ich weiß auch noch, dass in meiner Vorstellung das einzig Gute daran die Gewissheit war, zumindest eine kurze Atempause von der Hölle meiner Qualen zu haben – wenn auch nur für die Dauer des Schlafs unter Narkose. Das war so – bis es das nicht mehr war.

Im Laufe der Jahre verschlechterte sich mein Zustand, anstatt besser zu werden. Diese Verschlechterung wurde zweifellos durch die absurde Menge an Psychopharmaka und das ständige Wechseln und Anpassen der Dosierungen (meist Erhöhungen) befeuert. Die Medikamente verstärkten meine Suizidgedanken, ich begann, entsprechend zu handeln, und wurde schließlich zwangsläufig zwangseingewiesen. Als ich versuchte, die EKT abzulehnen, wurde ein Arzt für eine „Zweitmeinung“ hinzugezogen und in der Folge wurde mir die EKT gegen meinen Willen verabreicht.

Bei einer dieser Sitzungen war der Anästhesist offensichtlich unaufmerksam und verabreichte mir lediglich das Muskelrelaxans, ohne das narkotisierende Mittel. Ich lag hellwach auf der schmalen Liege, unfähig zu rufen oder auf meine Lage aufmerksam zu machen – es war absolut entsetzlich. Als Nächstes weiß ich nur noch, dass es vorbei war; ich hatte die üblichen Kopfschmerzen sowie eine rote, geschwollene Hand an der Stelle, an der die Infusionskanüle versagt hatte.

Das Krankenhaus räumte ein, dass meine Behauptung, während der EKT-Sitzung wach gewesen zu sein, der Wahrheit entsprach – aber es gab keine Entschuldigung, obwohl sie mir eine privat finanzierte EMDR-Behandlung bezahlten, um mir zu helfen, „das Trauma zu überwinden”.

Dann ging es zurück zu weiteren EKT-Behandlungen.

Die Psychiater:innen griffen bei jeder meiner Einweisungen zur EKT und das war oft. Es war leicht für sie, mich zu dieser Behandlung zu nötigen – das weiß ich heute. Ich hatte auf die harte Tour gelernt: Wenn ich widersprach, verabreichten sie sie mir trotzdem. Zudem wurde mir bereits vorgeworfen, ich „wolle gar nicht gesund werden“, nur weil ich nicht gesund wurde – um also keinen Aufruhr zu verursachen, unterschrieb ich die Einwilligungserklärung.

Nichts davon gefiel mir, und ich wollte keine EKT. Ich war belastet von einer Unmenge an Nebenwirkungen der zahlreichen Psychopharmaka, darunter extreme innere Unruhe, Getriebenheit sowie die albtraumhafte Angst und das Elend, die meinen Alltag plagten. Ich hasste das Krankenhaus. Ich wollte einfach nur, dass dieser Albtraum ein Ende hat. Natürlich wurde ich genötigt – ich kannte die Konsequenzen einer Ablehnung und ich erinnere mich genau daran, wie man mir sagte, dass Widerstand zwecklos sei. Ich erinnere mich auch an meine Verzweiflung, mich endlich besser fühlen zu wollen und an die ständigen Beteuerungen des psychiatrischen Teams, dass die EKT meinen psychischen Zustand verbessere.

Zusätzlich wurde ich von bestimmten Mitgliedern des Pflegepersonals schikaniert, die mir immer wieder sagten, der Grund für mein Ausbleiben der Besserung sei, dass ich im Krankenhaus bleiben wolle. Wenn ich irgendeine angebotene „Behandlung“ ablehnte, spielte das ihrem Narrativ direkt in die Hände.

Mein Leben, meine Umstände und die gesamte Situation fühlten sich so hoffnungslos an. Ich wollte eine „gute Patientin“ sein, keine Last. Ich hatte das Gefühl, eine Patientin sein zu müssen, die die Ärzt:innen mochten, da sie mich sonst vielleicht aufgeben würden, wie sie es bei so vielen anderen getan hatten. Natürlich wollte ich gesund werden! Ich gab mein Bestes, um wieder gesund zu werden, und das bedeutete, dass ich die meiste Zeit sehr kooperativ und dementsprechend leicht zu beeinflussen war. Alles, was ich wirklich wollte, war, aus diesem grauenhaften Albtraum zu entkommen.

Nach jeder EKT-Sitzung war ich sehr verwirrt. Ich wusste nicht, wo ich war, und selbst wenn der Nebel der Verwirrung wich, konnte ich mich nicht erinnern, was ich in den vorangegangenen Tagen getan oder wo ich meine persönlichen Sachen hingelegt hatte. Ich schrieb mir selbst Notizen, um Dinge wie meinen Nagelknipser wiederzufinden! Normalerweise liebe ich es zu lesen, aber ich konnte es nicht, da meine Konzentration so schlecht war. Der Rückgang meines allgemeinen Funktionsniveaus war so gravierend, dass mir für die Zeit, in der ich nach Hause durfte, eine tägliche Pflegekraft zugewiesen wurde, um mir im Haushalt zu helfen. Erst beim Lesen der Ergebnisse dieser Umfrage wurde mir klar, dass all dies eine weitere Manifestation der Schäden war, die die EKT in meinem Gehirn verursacht hatte.

Schließlich entschieden die Psychiater:innen, dass ich eine Erhaltungs-EKT benötigte, und so wurde sie regelmäßig zweimal pro Woche angesetzt. Zu diesem Zeitpunkt war ich dauerhaft hospitalisiert und wie ich später erfuhr, hatten selbst die Ärzt:innen die Hoffnung auf meine Genesung aufgegeben. Damals kam der Vorschlag auf, eine Psychochirurgie (operativer Eingriff am Gehirn) durchführen zu lassen. Dass ich überhaupt zustimmte, für einen solch invasiven Eingriff an meinem Gehirn untersucht zu werden, wird mir heute verständlicher, wenn ich daran denke, in welchem Zustand ich damals funktionierte. Im Rahmen dieser Untersuchung testete ein Neuropsychologe formell meine kognitiven Funktionen. Das Ergebnis: Ich befand mich im Bereich der untersten 10 % dessen, was für mein Alter zu erwarten gewesen wäre. In genau diesem Zustand gab ich angeblich meine „vollständig informierte Einwilligung“.

Jedes Symptom, das in meiner Patientenakte detailliert aufgeführt ist, war – wie ich heute weiß – sehr wahrscheinlich eine Nebenwirkung der vielen Psychopharmaka, die mir verschrieben wurden. Jedes einzelne wurde jedoch als Anzeichen für die Schwere meiner Depression abgetan. Ebenso wurden mein kognitiver Verfall, wiederholte Stürze und meine Konzentrationsunfähigkeit als Symptome meiner „sehr ernsten, schweren, therapieresistenten Depression“ beschrieben. Es wurde nie in Betracht gezogen, dass dies die Folge der wiederholten Angriffe auf mein Gehirn sein könnten – verursacht durch vorsätzliche Stromschläge, die stark genug waren, um regelmäßig, in einem Rhythmus von zweimal pro Woche, einen Krampfanfall auszulösen.

Zur gleichen Zeit, als ich mich regelmäßigen EKT-Behandlungen unterzog, wurde ich auch gezwungen, die mir verschriebenen Medikamente einzunehmen. Dazu gehörten dieselben Medikamente, die Menschen mit Epilepsie verabreicht werden, um Anfälle zu verhindern. Nur Gott weiß, wie viel höher die Spannung des Elektroschocks sein musste, um unter solchen Umständen einen Anfall auszulösen.

Ehrlich gesagt hatte ich diesen Aspekt der irrationalen, unlogischen und nicht evidenzbasierten Verschreibungspraxis unserer renommiertesten britischen Psychiater:innen noch nicht einmal in Betracht gezogen – bis ich den aktuellen Artikel aus dieser internationalen Studie von Lisa Morrison et al. las.

Ich habe eine Autobiografie mit dem Titel „Unshackled Mind” geschrieben, in der ich meine Genesung und meinen Weg aus jahrzehntelanger psychiatrischer Behandlung beschreibe. Darin schildere ich ein Ereignis aus dem Jahr 2017, als ich gerade dabei war, mich vom biomedizinischen Modell der Psychiatrie zu lösen. Zu dieser Zeit arbeitete ich in einem Obdachlosenheim, als mich ein Klient tätlich angriff und ich eine Kopfverletzung erlitt. Ich war dabei, meine Psychopharmaka abzusetzen, war mir aber die Vielzahl der Entzugssymptome nicht bewusst. Vielleicht war das der Grund, warum ich mich nicht schneller von der Kopfverletzung erholte, aber es veranlasste meinen Arzt, eine MRT-Untersuchung meines Gehirns anzuordnen. Was mir zum Zeitpunkt des Schreibens der Memoiren im Jahr 2024 nicht bewusst war, war die Bedeutung der Ergebnisse dieser Untersuchung.

Obwohl sie vordergründig zeigten, dass ich durch den Angriff keine größeren Verletzungen davongetragen hatte, beschrieb der Bericht Anzeichen für „Veränderungen der weißen Substanz”, die auf eine Reihe von Ursachen hindeuten könnten, darunter auch wiederholte Traumata. Während es leicht war, die anderen Ursachen auszuschließen, waren sowohl der Arzt als auch ich besorgt über die Bedeutung dieser Befunde. Da ich vor und nach der Psychochirurgie im Jahr 2001 regelmäßig MRT-Untersuchungen hatte, wusste ich, dass frühere Ergebnisse zum Vergleich zur Verfügung standen. Also fügte ich den neuen MRT-Bericht einer E-Mail bei und schickte ihn an den leitenden Psychiater, der für meine Behandlung verantwortlich war, und fragte ihn, ob er meinem Arzt diese Unterlagen zur Verfügung stellen könne. Es dauerte jedoch mehr als neun Monate, bis ich überhaupt eine Antwort von dem Psychiater erhielt und als er schließlich die Radiologieabteilung des Krankenhauses davon überzeugen konnte, Kopien der MRT-Aufnahmen zu schicken, konnten diese nicht heruntergeladen werden. Es fand nie ein Vergleich statt.

Als ich schließlich die Gelegenheit erhielt, mit dem betreffenden Psychiater zu sprechen, erklärte er mir, dass viele Patient:innen aus dem neurochirurgischen Programm ähnliche Veränderungen in ihren MRT-Aufnahmen zeigten. Man hielt diese für Artefakte, weshalb ich mir keine Sorgen machen müsse. Der einzige Rat, den man mir anschließend gab, war, nicht zu rauchen und sicherzustellen, dass mein Blutdruck gut eingestellt sei.

Seit ich jedoch durch die Forschungsarbeiten von John Read et al. mehr über die Nebenwirkungen der EKT gelesen habe, ist dies keinerlei Trost mehr – angesichts der Tatsache, dass die anderen Patient:innen, von denen die Mehrheit Frauen sind, ebenfalls wiederholte EKT-Behandlungen erhalten haben dürften. Kein Wunder, dass unsere MRTs alle ähnliche Veränderungen aufwiesen!

Offensichtlich möchte die Psychiatrie keinerlei Verantwortung für die potenziellen Schäden an meinem Gehirn – oder dem Gehirn irgendjemand anderes – übernehmen.

Ich muss mich also fragen: Was nun? Bleibe ich besorgt? Die Antwort ist: Ja, das tue ich, aber ich kann die Uhr nicht zurückdrehen. Ich kann nur hoffen, dass diese wiederholten Angriffe auf meinen Körper keine weiteren bleibenden Schäden hinterlassen haben.

Wenn ich auf das zurückblicke, was ich im Namen psychiatrischer Behandlung erduldete, bin ich erstaunt, dass ich überhaupt überlebt habe! Zugegebenermaßen leide ich weiterhin unter Schlafstörungen und habe Symptome einer Small-Fiber-Neuropathie, seit ich 2018 die letzten psychiatrischen Medikamente abgesetzt habe. Doch meine Neurologen scheinen nicht daran interessiert zu sein, die Ursache in den vorangegangenen psychiatrischen Behandlungen zu suchen. Dennoch schätze ich mich sehr, sehr glücklich, heute ein so normales Leben führen zu können. Die gute Nachricht ist: Sobald ich der Psychiatrie den Rücken gekehrt hatte, bekam ich mein Leben zurück und emotional geht es mir besser als je zuvor.

Ich kann nicht ungeschehen machen, was passiert ist, aber indem ich einen kleinen Teil meiner Geschichte erzähle, hoffe ich, etwas zu bewirken. Ich hoffe, dass sich das Blatt in der öffentlichen Meinung wenden wird, damit die Psychiatrie kollektiv dazu gezwungen wird, diese schrecklichen, barbarischen Übergriffe auf ihre Patient:innen zu beenden und damit andere eine bessere, einfühlsamere sowie angemessenere Hilfe für ihren sehr realen emotionalen Schmerz und ihr Leid erhalten.

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  1. Read J, Cunliffe S, Hancock S, Harrop C, Johnstone L, Morrison L. The self-reported positive and negative effects of electroconvulsive therapy: an international survey. Journal of Affective Disorders Reports. 2026;24:101008.

Mad in Deutschland veröffentlicht Blogbeiträge einer vielfältigen Gruppe von Autor:innen. Diese Beiträge sollen zur Diskussion über Psychiatrie und ihre Behandlungsmethoden in Deutschland anregen. Die geäußerten Meinungen sind die der Autor:innen.
Cathy Wield
Cathy Wield
Dr. Cathy Wield ist Autorin und kürzlich pensionierte Notärztin. Bevor sie von der biomedizinischen Psychiatrie enttäuscht wurde, schrieb sie zwei Bücher. Das dritte Buch „Unshackled Mind” (Befreiter Geist), das im Februar 2025 erschien, beschreibt ihre Befreiung von der Kontrolle und Zwang, die ihr früheres Leben geprägt hatten, als sie als „behandlungsresistente Depression” diagnostiziert wurde. Cathy Wield engagiert sich außerdem für das neue MIA-Projekt „Survivors And Families Empowered” (SAFE, Überlebende und Familien stärken).

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