Eine Heilstätte wie im Bruchtal

Eine persönliche Geschichte über Antidepressiva-Entzug, iatrogene Schäden und Gedanken zur Mental-Health-Krise.

Wie alles begann

Ich war nicht einmal 20 Jahre alt, da wurde mir in einer Klinik ein SSRI verschrieben, nachdem ich wegen eines Ausrasters und Suiziddrohungen eingewiesen wurde. Ich kämpfte seelisch mit mir und hatte Angst vor der Zukunft. In der Klinik wurde mir eine mittelschwere Depression diagnostiziert, worauf mir ein paar Tage später das Medikament gegeben wurde. Ich wusste es damals nicht besser, da unserer Gesellschaft eingebläut wird: Wer Depressionen hat, nimmt Antidepressiva. So als wäre das automatisch die einzige erste Option. Manchen helfen diese Medikamente, aber viele werden dadurch auch falsch behandelt oder, noch schlimmer, zum lebenslangen Patienten gemacht. Ich war verzweifelt und vertraute. Das war der schlimmste Fehler meines Lebens, und auch wenn ich es nur knapp ein Jahr nahm, litt ich nachher über mehrere Jahre an Langzeitfolgen. Ich frage mich, warum ich so naiv war und mich nicht selbst informierte. Ein Medikament zu nehmen, ist auch wie ein Signal an die Umwelt: „Ich habe wirklich etwas, ich fühle mich schlecht.“ Mit der allerersten Einnahme dieses Medikaments war ich bereits verloren, da ich nicht mehr wirklich bemerkte, was das mit mir machte.

Es geht um viel Geld, und ich denke, die Mehrheit der Menschen, die in eine psychiatrische Klinik kommt, wäre heilbar, wenn man sie als Menschen sieht, die sich aufgrund ihrer Geschichte nicht normal entwickeln konnten oder Schicksalsschläge erlebt haben. Und egal, wie alt, reif, resilient oder irgendetwas man ist: Jeder kann in eine Situation geraten, in der er psychisch überfordert ist. Mir kam es so vor, als würde dieses System jedem durch die Blume sagen wollen: „Nun … das ist die genetisch bedingte Schwäche, die bei den armen, bedauernswerten Wesen nun ausgebrochen ist durch Lebensumstände – für ewig!“ Vielleicht gibt es ja Dinge, die genetisch beeinflusst sind, und ich meine den letzten Satz keinesfalls abwertend gegenüber Menschen, die eine psychische Erkrankung haben, wofür sie keine Heilung finden. Ich möchte nur erläutern, wie mir das persönlich vorkam. Ich verallgemeinere meine Erfahrung nicht. Es führt dazu, dass du dich mit Diagnosen identifizierst und womöglich immer weitere Medikamente bekommst. Das System schafft auch seine eigenen Kunden. Wenn man mal selbst länger recherchiert über Polyvagaltheorie, Bindungstrauma, chinesische Medizin und über Faktoren, die krank machen können, dann wird einem bewusst, dass das Einzige, was das System anbietet, Medikamente sind. Das System sagt dir einfach irgendwie: „Hier sind die Blätter mit der Theorie. Regulier dich selbst. Wenn du es nicht kannst, hast du eine Störung…“

Viele verschiedene Dinge können psychische Symptome auslösen: Hormonmängel, Trauma, Neuroinflammation, die Stoffwechselstörung HPU (Hämopyrrollaktamurie), ein dysreguliertes Nervensystem, blockierte Chakren. Und in vielen Kliniken werden jedem erst mal Antidepressiva verschrieben. Es gibt manche, denen helfen sie. Es gibt aber auch manche, die durch Antidepressiva künstlich depressiv gehalten werden. Aber auf den Gedanken kommt keiner, der es nie am eigenen Leib erlebt hat.

Antidepressiva können auch neue Diagnosen auslösen als Nebenwirkung, wie z. B. ADHS-Symptome. Oder es kommt zur Einschränkung deiner Exekutivfunktionen. Durch Antidepressiva kann sich auch das Sozialverhalten verändern. Alles Mögliche kann verändert werden.

Man möchte mehr Toleranz schaffen für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Auch die Kliniken organisieren Veranstaltungen zur Entstigmatisierung von psychischen Krankheiten, aber mir kommt es vor, als gäbe es dadurch irgendwann immer weniger Toleranz: Es stehen immer mehr Diagnosen im DSM (US-amerikanisches Diagnosehandbuch, Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders). Du könntest aus jedem Gefühl und jeder Eigenart eine neue Störung erfinden. Am Ende ist das Menschsein eine Störung. Man wird dann immer schneller in eine Schublade gesteckt mit einem Stempel. Das ist ein Widerspruch.

Es heißt, bei den jungen Menschen gäbe es eine Mental-Health-Krise. Ich habe mir überlegt: Weniger ist manchmal mehr. Viele meiner Generation sind im materiellen Überfluss aufgewachsen. Der Kopf konnte mit allen Informationen einigermaßen hinterherkommen, aber kann auch die Seele mit diesem Tempo mithalten?

Wir hatten viel Spielzeug, Bücher, CDs, Kassetten und in der Schule gab es immer wieder etwas Neues. Wir hatten Fernsehserien, Computer-Spiele, Vereine. Als Kind erlebst du alles mit allen Sinnen zum ersten Mal.

Und später kamen die sozialen Medien dazu: Instagram, Facebook, Snapchat, usw. Man möchte dazugehören. Aber das ist alles zu viel für den Kopf. Wir sind auch Seele, Körper und können etwas mit den Händen tun, z. B. Gemüse anpflanzen lernen.

Über das Phänomen der Influencer und Tiktoker

Wenn es nach TikTok wieder eine neue Social Media Plattform gibt, wird die Mehrheit sie herunterladen. Aber TikTok – die Uhr tickt. Verschwende nicht dein ganzes Leben auf TikTok.
 Viele haben Hunger nach Anerkennung. Viele wollen Influencer, TikToker oder Künstler werden. Oder Maler, Schriftsteller, Sänger, Musiker. Und ja, es braucht auch gute Unterhalter, aber nicht jeder kann das zum Beruf machen. Es kann auch ein schönes Hobby bleiben, das man mit anderen teilt.

In der Klinik lernte ich einen Mann kennen, der, glaube ich, Schizophrenie hatte. Er landete seit mehreren Jahren immer wieder in der Klinik. Man merkte, dass er den Ort gewohnt war. Er tat mir irgendwie leid, ich hatte ihn lieb. Und eine Mitpatientin meinte, er sei ein Lebenskünstler. Das Wort „Lebenskünstler“ beeindruckte mich. Dieser Mann schafft es trotz regelmäßigen Klinikaufenthalten, immer wieder eine clevere Lösung für sich zu finden und weiterzuleben. Er schafft es, die schönen Kleinigkeiten im Leben zu sehen und zu schätzen. Irgendwann dachte ich mir, das sollte ich auch werden: eine Lebenskünstlerin. Für sich selbst das Beste herausholen mit den Karten, die einem zugeteilt worden sind, im Positiven oder Negativen. Das verdient auch Anerkennung, und für Jesus musst du nichts mehr zuerst erreichen: Jesus erkennt dich schon an, einfach als den Menschen, der du bist.

Nun zum Entzug und Schaden durch Antidepressiva. Ich zähle die drei Punkte auf, die für mich persönlich am schlimmsten waren:

1. Fehlendes Bewusstsein über den Entzug

Über Jahre machte ich etwas durch, worüber bislang nicht öffentlich gesprochen wird. Wenn du davon erzählst, wirst du angeschaut, als würdest du von einem Einhorn oder sonst einer Fantasie reden, die es ja gar nicht geben kann. Ich würde es vielleicht auch nicht glauben, hätte ich es nicht selbst erlebt. Auf Englisch nennen sie es klar iatrogenic brain injury (iatrogene = behandlungsbedingte Hirnverletzung).
 Man lebt als Betroffene:r mit einem Bein in der normalen Welt und mit dem anderen in einer Parallelwelt. Teilweise kann man sich null auf Alltag oder Zukunftspläne konzentrieren.

Es können so viele Missverständnisse entstehen zwischen dem Betroffenen und seinen Angehörigen oder Betreuern, wenn sie nicht wissen, dass er iatrogen verletzt wurde. Sie meinen dann, es wäre eine Störung oder man selbst wäre so.
 Die, die einen wirklich verstehen, sind die Betroffenen, die sich über das Internet und Social Media vernetzen müssen, um nicht den Verstand zu verlieren, darüber, dass ihr Leiden nicht anerkannt wird. Denn wenn du unter etwas leidest, das es laut Psychiatrie gar nicht gibt, dann fühlst du dich dadurch sehr isoliert. Menschen können dadurch arbeitsunfähig werden und ihren Job verlieren, sie können ihre Beziehungen verlieren, ihre Freunde oder ihre Familie. Es kann bei vielen zu großen Konflikten führen und zu Streit, weil man sich nicht mehr versteht. Es muss auch extrem schlimm sein, mit jemandem zusammenzuleben, der durch Medikamente oder den Entzug davon Wutanfälle bekommt und durchdreht wie im Wahn. Das hält niemand aus. Auch das Umfeld kann dann innerlich durchdrehen und zeigt sich von seiner dunklen Seite.

Bei jedem ist dieser iatrogene Schaden und der Heilprozess individuell und unterschiedlich. Es ist ein Auf und Ab mit Wellen und Fenstern. Ich hätte keine Anleitung geben können, wie mit mir selbst oder jemand anderem umgegangen werden sollte. Auch ich hätte ein Fragezeichen im Kopf und wäre überfordert.


Es braucht aber uns (ehemals) Betroffene/Überlebende, um zu vermitteln, wie das ist, damit man sich das vorstellen kann. Entlastend wäre es, wenn wenigstens das Gesundheitssystem anerkennt, dass es real ist, was wir erleben.


Viele sagen auch, dass sie es ohne den Austausch mit anderen Leidensgenossen nicht geschafft hätten, weiter durchzuhalten. 
Manchmal wünsche ich mir, es gäbe einen Ort, eine Anlaufstelle, wo wir verweilen können, bis wir geheilt sind. Ich dachte an das Bruchtal von Herr der Ringe, mit Wasserfällen, umgeben von Natur, dort, wo die Elben leben. Das wäre sicher beruhigend. Aber es ist auch tragisch, dass man sich so etwas überlegen muss und dass es so viele Geschädigte gibt.

Ein ewiger Kreislauf, der bisher einfach Jahrzehnte so weiterlief und sich hoffentlich bald ändert: zu einer holistischen Psychiatrie.

2. Erschütterung des Selbstbewusstseins

Ich würde behaupten, das Nervensystem ist die Wurzel des Menschseins. Es sieht ja auch aus wie eine Baumwurzel. Der iatrogene Schaden, der durch psychotrope Medikamente entstehen kann, betrifft nicht „nur“ den Körper, der nicht mehr normal funktioniert. Es betrifft das gesamte Menschsein: das Denken, Fühlen, Wahrnehmen, wer man ist, das eigene Urteilsvermögen, das Bewusstsein, das Sichtfeld, alles Mögliche.

Als meine Eltern mich in der Klinik besuchten, meinte meine Mutter, es sei ihr unheimlich, dass manche mit Medikamenten vollgepumpte Patienten eingefrorene Augen hätten wie eine Puppe. Ich weiß selbst nicht, wie ich rüberkam, als mein Hirn durch das SSRI zu Matsch wurde, aber ich wusste, dass ich eingeschränkt bin. Einzig das Ausmaß dessen konnte ich nicht erfassen. Ich merkte erst im Laufe der Heilung, was mir vorher fehlte. Zum Beispiel, wenn meine Augen plötzlich wieder intensiver sahen, so dass man sich mit der Wiese vor sich wieder in der Realität verbunden fühlt.

Ich merkte aber, dass die Leute mich irgendwie anders sahen. Alles an mir war in dem Zustand ein Chaos. Und manche nahmen an, ich sei irgendwie geistig zurückgeblieben. Ich witzelte darüber, dass ich eigentlich zum Cyborg (ein Gemisch aus Mensch und Roboter) wurde, um mich aufzumuntern. Aber ich litt darunter.

Jetzt, wo ich selbst nicht mehr sediert bin, wüsste ich auch nicht, wie mir manche Patienten in der Klinik vorkommen würden. Wenn man selbst wieder wach ist im Kopf, fällt es einem wahrscheinlich heftiger auf. Würde man jemanden draußen sehen und nicht wissen, dass diese Person mit Medikamenten vollgepumpt ist, dann würde es einem vielleicht unheimlich vorkommen. Man würde sich fragen: Was ist mit dieser Person los, warum bewegt sie sich wie ein Roboter? Man weiß nicht mehr, wie man darauf reagieren soll, und ich denke, das verunsichert andere. Aber tief in mir drin war ich ja immer noch ein Mensch, einfach als Seele gefangen in dieser Hülle, die nicht mehr normal ist. Als hätte mein Hirn nicht mehr das große Ganze erfassen können. Das zukünftige Leben erschien mir schwierig. Ich konnte mich nicht mehr gut organisieren und hatte keinen natürlichen Tatendrang mehr im Körper.

Dass mich das Medikament innerlich und äußerlich zu einer Person gemacht hat, die ich nie sein wollte, hat mich fast zerstört. Mein Gewicht hatte sich fast verdoppelt und ich wurde einfach zu einer rüpelhaften, antisozialen Person. Ich war nicht mehr ich selbst für längere Zeit. 
Vielleicht ist die Lektion für mich, dass es mir ein bisschen egaler wird, was andere über mich denken. Aber es hat meine Entwicklung als junge Frau sehr gestört und führte rückblickend betrachtet zu einer großen Identitätskrise. Ich fühlte mich längere Zeit nicht mehr als Mensch, als Frau, als ich selbst.

Das Gehirn ist ein Meisterwerk. Man wird selbst fast zum Wissenschaftler, wenn man herausfinden möchte, was im eigenen Hirn nicht mehr funktioniert nach so einem ärztlich verordneten „Drogen-Experiment“. Ich überlegte mir im Laufe des Heilungsprozesses mehrmals, einen Hirnscan machen zu lassen als möglichen Beweis, tat es aber damals nicht, um mich zu schützen. Ich dachte, wenn man nichts erkennen würde bei einem Scan, dann wäre das für Fachleute erst recht der Beweis, dass alles psychisch ist. Ich hielt mich an Gott fest und schaffte es mit Glück, Unterstützung und dadurch, dass ich mir selbst treu blieb, aus diesem Schlamassel mit Escitalopram heraus. Ich blieb konsequent und ließ mir keine weiteren Medikamente mehr aufdrängen.

Ich sah von Tomatolix eine Doku auf YouTube über den Neurochirurgen Dr. Peter Vajkoczy an der Berliner Charité. Das beeindruckte mich sehr, wie präzise er arbeiten muss am Gehirn. Wir erlebten ja ebenfalls neurologische Symptome durch den Entzug. Und ich fragte mich, wie wohl Dr. Vajkoczy solche Symptome, die ich erlebte, eingeordnet hätte und mit welchen Hirnarealen das zu tun gehabt haben könnte.

3. Hilflosigkeit bei Horrorsymptomen

Mir kam es so vor, als würde man einen Bremsklotz vor einem Rennauto wegnehmen, als mein Nervensystem wieder „erwachte“. Es sind chemisch induzierte Zustände, die ein Mensch sonst nicht fühlen kann. Es waren zerreißender Terror und Todesangst, die wie Strom durch meinen ganzen Körper schossen. Es fühlte sich an, als hätte ich keine Haut mehr gehabt und wäre nur noch dieses durchdrehende Nervensystem ohne Halt mehr in sich selbst.

Ich war wie auf Stelzen und auch psychisch in der Zeit extrem verletzlich. Ich hatte Zustände, in denen die Symptome das Maximum erreichten und ich meinte, bald fällt das Hirn vorne runter, oder es flackert im Kopf und bald geht das Licht aus. Ich hatte auch sehr unangenehme Druckgefühle im Kopf.

Die Hilflosigkeit, die Ohnmacht und die Isolation, welche ich in solchen Situationen erlebte, hat mich traumatisiert. Ich dachte wirklich, ich werde nun alleine sterben und kann nicht einmal mehr mitteilen, warum ich gestorben bin. 
Ich hatte nachher noch mehr als ein Jahr lang regelmäßig Angst, dass irgendwer mich wegschaffen wollen würde. Es fühlte sich für mein Hirn so böse an, dass es nach Antworten suchte. Erst als mir jemand mit Mitgefühl geduldig zuhören konnte, warum ich auf so etwas komme, konnte er mich mit rationalen Argumenten beruhigen, dass niemand plant, mich umzubringen. 

Mittendrin dachte ich manchmal, entweder werde ich nach all dem erleuchtet oder ich drehe durch. Denn wie gesagt: Nicht nur der Körper funktioniert nicht mehr normal, auch das Denken kann dadurch beeinflusst werden. Es kann zu quälenden Zwangsgedanken kommen und zu der Angst, sich selbst nie mehr vertrauen zu können. Dazu, dass seelische Knöpfe, die man schon vor dem Medikament hatte, dann übersteigert und kompliziert werden können im Hirn, was ohne Medikamentenschaden nie so heftig wäre.

Man ist immer wieder wütend, dass man das Mittel geschluckt hat. Weil das der Auslöser von all dem Sumpf ist, in dem man nun feststeckt. Manchmal ist man wütend auf alles und weint und schreit es heraus. Ich dachte regelmässig an Suizid. Viele Betroffene sind extrem wütend auf das Medikament, das ihnen so schadete. Und ich denke, dass ich teilweise auch die Wut auf mein eigenes vergangenes Selbstmitleid auf das Medikament übertragen habe. ABER: Ich meine Selbstmitleid nicht bezogen auf den Entzug und alles, was damit zu tun hat! Ich rede nur von mir und manche meiner Phasen, bevor ich das Medikament genommen habe.

Glaube, Heilung und Hoffnung

Jesus konnte mir das Gefühl geben, dass ich mich für meine eigene Verletzlichkeit und Wahrnehmung nicht schämen muss. Dass er mein tiefstes Inneres sieht und es mir erlaubt ist, dafür Verantwortung zu übernehmen. Ich hoffe, dieser Text zeigt, dass Jesus einen auch durch Stürme hindurch tragen kann.

Ich bin froh, wenn ich ganz geheilt bin. Dadurch fühlt sich das Leben, die Natur und an die Zukunft zu denken wieder schön und hoffnungsvoll an.

Vielen von uns wurde weisgemacht, dass andere es immer besser wüssten als wir selbst. Aber schlussendlich muss man Experte über sich selbst werden und schauen, was für einen selbst das Richtige ist. Das weiß niemand besser als man selbst. Mein Rat an andere Betroffene: Vertraue dir selbst und höre auf deinen Instinkt. 

Mad in Deutschland veröffentlicht Blogbeiträge einer vielfältigen Gruppe von Autor:innen. Diese Beiträge sollen zur Diskussion über Psychiatrie und ihre Behandlungsmethoden in Deutschland anregen. Die geäußerten Meinungen sind die der Autor:innen.
berryvanilla19
berryvanilla19
Pseudonym. Es vergingen noch über 8 Jahre nach dem endgültigen Absetzen des Antidepressivums bis zu ihrer Heilung.

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